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Diverse Studien (z.B. Garmann) belegen eindrucksvoll
den Zusammenhang zwischen Unproduktivität und Störfaktoren
wie "financial stress".
Phänomen
Angestellte verbringen laut Prof. Garmann (Website)
mehr als 25 Stunden pro Monat damit, sich Gedanken um finanzielle
Fragen zu machen. Hinzukommen Fragen zur Gesundheit und zur Karriere.
Alles dies geht zu Lasten der Produktivität.
Zentrales Modell (rechts)
Unternehmen können eine deutliche Steigerung ihrer Produktivität
erfahren, wenn sie die "Wellness" ihrer Mitarbeiter unter
anderem in den Bereichen Finanzen und Gesundheit erhöhen.
Verallgemeinerung
Sicherlich - und genau dies macht es schwierig - sind nicht alle
Mitarbeiter aller Unternehmen in gleicher Form von diesen Faktoren
betroffen.
Wichtige Einschränkung
Ziel des Ansatzes „Arbeitsumfeldoptimierung“ ist nicht
eine Rund-Um-Versorgung, wie sie in der New Economy zu chic gestylten
Capuccino-Maschinen und Billard-Tischen geführt hat, also nicht
Motivation durch Segeltörns und Retention durch Zulagen. Es
geht darum, Irritationen aus dem Umfeld zu eliminieren und Mitarbeiter
in ihrer Eigenverantwortung zu unterstützen.
Dies entspricht dem Wechsel von Völler zu Klinsmann: Bei Rudi
Völler waren Trainingslager Luxus-Wohlfühl-Oasen, wo Fußballer
zu Staatsgästen und Primadonnen wurden. Bei Jürgen Klinsmann
wird für ein professionelles Umfeld gesorgt, das Hinweise auf
Zahnarzttermine ebenso beinhaltet wie Diagnosemappen zu individuellen
Leistungswerten.
Fußballer sollen den Kopf frei bekommen für das, wofür
sie (teuer) bezahlt werden, nämlich Fußballspielen! (Ob
das System "Klinsmann" funktioniert, wird sich zeigen).
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Konsequenz
Unternehmen müssen wissen, wo ihre Mitarbeiter bezüglich
dieser Faktoren stehen und dann entsprechende Programme zur "Wellness"
starten, die sich unmittelbar rechnen.

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